Weihnachten 2020

Was war das für ein Jahr? Man nimmt sich viel vor, plant und freut sich auf Veranstaltungen und Feiertage…. Doch dann bringt ein winziger Virus fast den ganzen Globus zum Stillstand.

Dieses 2020 ist nun ganz anders verlaufen als wir es uns vor 12 Monaten noch gedacht haben. Plötzlich ist das öffentliche Leben eingebremst, keine Versammlungen, keine Übungen, keine sonstigen Veranstaltungen, auch alles was sonst Spaß macht, ist nun meistens nicht mehr erlaubt.

Jeder von uns hat die letzten Monate unterschiedlich erlebt, für die einen mit starken Einschränkungen bzw. Veränderung ihren Tagesabläufen. Für manche gab es im näheren Umfeld oder sogar im Familienkreis Coronafälle bzw. persönlich betroffen. Einige mussten auch beruflich Einschränkungen hinnehmen. Viele Pläne wurden über den Haufen geworfen.

Jedenfalls ist dieses Jahr an Niemanden spurlos vorübergegangen.

Wir, die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Buchendorf, haben uns was den Übungsdienst betrifft auch einschränken müssen. Geplante Lehrgänge wurden abgebrochen oder sind ganz ausgefallen. Die gemeinsamen Arbeiten im Feuerwehrhaus wurden auf das allernötigste begrenzt. Wo es ging haben auch wir den Unterricht in digitale Form auf Distanz durchgeführt.

Das alles um die physischen Kontakte so weit als möglich zu beschränken, damit wir möglichst keine Personalausfälle erleiden und im Einsatzfall die Mindeststärke halten. 

Diese Einsatzstärke konnten wir auch das ganze Jahr über bei unseren vielseitigen Einsätzen gewährleisten, waren und sind für Eure Sicherheit und die Abwehr größerer Schäden in Bereitschaft.

Aber ohne jetzt irgendwas schön reden zu wollen….

Die Menschheit und speziell unsere mitteleuropäische Gesellschaft hat schon weit schlimmere Zeiten erlebt.

Im Vergleich zu anderen Ländern dieser Erde haben wir sehr viel Glück. Unser Lebensstandard, den wir bislang gepflegt haben, ist Wohlstand. Diesen wollen wir uns auch erhalten, dafür halten wir uns auch an die Regeln, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Wichtig ist, dass wir in dieser besonderen Zeit vor allem und stets respektvoll und rücksichtsvoll miteinander umgehen, in gegenseitiger Achtung, egal welcher Herkunft oder Religion.

Mit der derzeitigen Beschränkung unseres Tagesablaufs wird einem dann bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben bzw. was man dafür braucht.

Gesundheit, Frieden und Zufriedenheit.

Das wünschen wir allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde und allen Lesern für das neue Jahr.